Kim K. (Teamerin)

Feedback aus dem Team

Auszüge aus dem Feedbackbogen von Kim, die Teil des Teams 2016 war.

Ich fand es beeindruckend wie achtsam 130 mehr oder weniger sich fremde Menschen einander begegnen konnten.

Unseren allabendlichen Teamsitzungen fand ich sehr gut. So blieb das Team in Kontakt und achtete noch mehr auf die Bedürfnisse der Anderen.

Schön bunt gefächertes Workshopangebot, allerdings hätte ich mich auch über Workshops über Critical Whitness, Rassimus, Hierarchie und Staat oder über eine queere Perspektive gefreut.

Die Drogenfreiheit fand ich toll, so habe ich das Utopival völlig “pur” erleben dürfen und wurde gar nicht erst in die Versuchung geführt, nachts auf dem See einen Joint zu rauchen. Die Nachtruhe war eher doof, aber Rücksicht auf die Nachbar*innen ist nun mal wichtiger. Ich fand die Idee der Nacktbadestelle am anderen Seeende sehr gut, dort war mensch auch einfach ungestörter.

Fürs nächste Mal würde ich sogar noch mehr Mitmach-Aspekte anbieten, zum Beispiel die täglichen Essensabholungen könnten auch an Teilnehmende abgegeben werden, damit die Orgamenschen mehr Zeit haben auch mal an einem Workshop teilzunehmen.

Freitag war mein ganz besonderes Highlight, ich hatte meinen perfekten Utopie-Tag mit einem tollen Gesangsworkshop, einer Badesession im See und dem tollen Abendprogramm mit Konzerten. Welch passender Abschluss.

Meine Erwartungen wurden um Längen übertroffen. Beim letzten utopival wurde ich besonders durch die Workshopinhalte beeinflusst, dieses Mal waren es besonders die zwischenmenschlichen Begegnungen, die es mir angetan haben. Meine Bedürfnisse wurden wahrgenommen und gesehen, ich habe mich sehr wohl gefühlt. Ich habe einen anderen Zugang zu meinen Gefühlen bekommen und einiges über mich selbst gelernt. Diese Woche hat mir unglaublich viel Kraft und Sinn gegeben. Ich habe nun viel mehr Motivation mich in die Zukunft zu stürzen und sehe zum ersten Mal Perspektiven. Ich bin sonst eher von der Fraktion “dagegen” und nun habe ich eine Vision, die beinhaltet ein “DAFÜR”, ein Nach-vorne-Gehen. Das tut gut.

Generell vermisse ich das Utopival eigentlich jeden Tag, diese Woche hat wirklich viel mit mir gemacht und ich werde mich auf jeden Fall auch für einen Platz auf der utopikon bewerben, um angefangene Inhalte zu vertiefen.

Ans Orgateam: VIELEN DANK für eure Bemühungen, auf alle einzugehen. Danke, für eure Arbeit, eure Geduld, euren Schweiß, eurer Blut, eure Tränen und euren Mut. Danke an die Gastgeberin, dass sie sich getraut hat das Utopival bei sich zu Hause statt finden zu lassen. Es war eine unbeschreibliche Zeit!